Infoportal über die elektronische Gesundheitskarte 2012
Bereits 2006 sollte die elektronische Gesundheitskarte die bisherige Krankenversicherungskarte ablösen und viele Vorteile für Versicherte und Krankenkassen bringen. Während die Krankenversicherungskarte von jeder Krankenkasse einzeln herausgegeben wird, soll es eine elektronische Gesundheitskarte für alle geben. Fünf Jahre nach dem eigentlichen Einführungstermin wurden im Herbst 2011 die ersten Karten ausgegeben. Die Einführung erfolgt somit Schritt für Schritt.
Aktuelle Nachrichten zur Gesundheitskarte
-
Studie: Frankreich ist Deutschland bei der eGK weit voraus

IT-Vernetzung
Mittwoch - 09.05.2012Der Rollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) befindet sich in vollem Gange. Frankreich ist Deutschland dagegen schon mehrere Stufen voraus. Sie arbeiten an der Umsetzung einer elektronische Patientenakte.
-
Elektronische Gesundheitskarte befindet sich auf dem Vormarsch

Vorstellung auf der ConHIT
Donnerstag - 26.04.2012Nach einigen Jahren der verschleppten Einführung entwickelt sich die elektronische Gesundheitskarte nun in rasendem Tempo. Bald starten Testphasen für die kommenden Online-Funktionen.
-
eGK: Verabschiedung der Richtlinien für den Online-Rollout

Gematik
Dienstag - 03.04.2012Der Lenkungsausschuss der Gematik hat die Vorgaben für das Online-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte einvernehmlich verabschiedet. Auch die Verteilung der Karten und Lesegeräte verläuft positiv.
Weitere Nachrichten zur Gesundheitskarte
Die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte
Die elektronische Gesundheitskarte speichert einen Notfalldatensatz: Sanitäter und Notärzte können mit einem mobilen Lesegerät über mögliche Arzneimittel-Allergien, Blutgruppe oder Vorerkrankungen informiert werden und entsprechend handeln. Diese Funktionen sind ebenso wie die Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC), die sich auf der Rückseite der eGK befindet, bereits nutzbar.
Zukunftsmusik sind derzeit noch Funktionen wie die elektronische Patientenakte, die es verschiedenen Medizinern erleichtert, die Vorgeschichte des Patienten zu berücksichtigen. Technische und datenschutzrechtliche Unstimmigkeiten haben diese Funktion der Gesundheitskarte bislang verhindert. Dasselbe gilt für den elektronischen Arztbrief: Die Kommunikation zwischen Ärzten, beispielsweise zwischen Hausarzt und Fachärzten, sollen bald über die elektronische Gesundheitskarte erfolgen. Grundsätzlich werden aber telemedizinische Versorgungsformen nach Ansicht der Bundesärztekammer künftig immer wichtiger und entsprechend zunehmen.
Daten & Fakten
- 1 Karte steht jedem Versicherten zu
- 2 Euro kostet die Karte pro Patient
- 6 Jahre dauerte die Entwicklung der eGK
- Über 2.000 Krankenhäuser müssen mit Lesegeräten ausgestattet werden, zusätzlich zu den rund 150.000 Arztpraxen in Deutschland
- Etwa 70 Mio. Versicherte müssen Karten erhalten. Damit kostet allein die Einführung die Kassen rund 140 Mio. Euro.
- Entwicklungskosten werden auf zwischen 500 Mio. und 1,4 Mrd. Euro geschätzt

